Rasierhobel und Umwelt: Was Metall statt Plastik bringt
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Kurz gesagt: Bei einem Rasierhobel bleibt der Griff über viele Jahre im Einsatz, ersetzt wird nur eine dünne Klinge aus Stahl ohne Kunststoff. Bei Einweg- und Systemrasierern landen dagegen regelmässig Kunststoffteile im Abfall. Wie gross der Unterschied im Einzelfall ist, hängt vom Produkt und von deinen Gewohnheiten ab.
Wie viel Kunststoff fällt in der Schweiz an?
Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) nennt folgende Grössenordnungen:
- In der Schweiz werden jährlich rund 1 Million Tonnen Kunststoffe verbraucht. Das entspricht etwa 120 Kilogramm pro Person (Referenzjahr 2017).
- Pro Jahr fallen rund 790'000 Tonnen Kunststoffabfälle an.
- Davon werden rund 83 Prozent (etwa 660'000 Tonnen) in Kehrichtverbrennungsanlagen verbrannt und rund 2 Prozent in Zementwerken.
- Nur rund 9 Prozent (etwa 70'000 Tonnen) werden zu Rezyklaten verarbeitet.
Rasierer sind nur ein kleiner Teil dieser Menge. Offizielle Zahlen, wie viele Einweg- oder Systemrasierer in der Schweiz jährlich weggeworfen werden, haben wir nicht gefunden. Wir nennen deshalb bewusst keine solche Zahl.
Wo beim Rasieren Kunststoff anfällt
- Einwegrasierer: Griff und Klingenkopf werden gemeinsam entsorgt.
- Systemrasierer: Der Griff bleibt, aber jede Wechselklinge besteht aus einem Kunststoffkopf mit mehreren eingebauten Klingen, oft mit Gleitstreifen. Dazu kommt die Verpackung.
- Rasierhobel: Griff und Kopf sind aus Metall. Die Wechselklinge ist ein dünnes Stahlblatt, meist in Papier verpackt.
Weil eine Rasierhobelklinge aus Stahl besteht, lässt sie sich je nach Gemeinde mit dem Altmetall sammeln. Wie das sicher geht, erklärt der Artikel Rasierklingen richtig entsorgen.
Was ein Rasierhobel nicht löst
Ehrlich betrachtet: Auch ein Rasierhobel hat eine Umweltbilanz. Die Herstellung von Edelstahl braucht Energie, und Rasiercreme, Wasser und Transport kommen hinzu. Eine unabhängige Ökobilanz, die Rasierhobel und Systemrasierer für die Schweiz direkt vergleicht, haben wir nicht gefunden. Der Vorteil liegt deshalb vor allem darin, dass ein langlebiges Werkzeug viele Wegwerfteile ersetzt. Das setzt voraus, dass du den Rasierer auch lange benutzt. Wie lange das sein kann, steht in Langlebiger Rasierer: Worauf es ankommt.
Wie Veltor das umsetzt
Der Veltor Rasierer besteht aus 316 Edelstahl und hat keine Kunststoffteile, keine Federn und keinen beweglichen Kopf. Die Klingen sind reine Stahlklingen. Der Veltor Ständer ist aus 303 Edelstahl und lässt den Rasierer nach der Rasur abtropfen und trocknen.
«Nachhaltiges Produkt und sehr gute Qualität. Man merkt, dass auf Langlebigkeit und hochwertige Verarbeitung geachtet wurde.»
Eliane R., Boningen (Kundenstimme)
Was du sonst tun kannst
- Rasiercreme oder Rasierseife in Dosen oder als Stück kaufen statt in Sprühdosen.
- Beim Rasieren das Wasser nicht laufen lassen, sondern das Lavabo füllen.
- Klingen gesammelt und sicher verpackt entsorgen.